Erstellt von Norbert Höhn | |   Saaldorf-Surheim

Wahlprogramm als Leitlinie für politisches Handeln

„Das Wahlprogramm ist Grundlage und Leitlinie unseres kommunalpolitischen Handelns“, betonte Dr. Notker Mallach, Spitzenkandidat der Grünen. Im Rahmen einer Ortsversammlung wurde das Programm mit seinen acht Themen-Schwerpunkten vorgestellt.

Seit die Grünen 1990 erstmals in Saaldorf-Surheim zur Gemeinderatswahl antraten, stand die Erarbeitung eines ausführlichen Programms immer konsequent im Mittelpunkt der Wahl-Vorbereitungen. „Die Bürger sollen keine „Katze im Sack“ kaufen, sondern vor der Wahl wissen, für was wir stehen“, hob Gemeinderat und Grünen-Urgestein Norbert Höhn die Bedeutung programmatischer Festlegung hervor. Einen weiteren positiven Aspekt der Programmarbeit sprach Gemeinderatskandidatin Karin Kleinert an: "Mit aufgeschlossenen, interessierten Leuten zu diskutieren, wo unsere Gemeinde steht, was gut ist und was noch besser werden kann, hat mir persönlich sehr viel gebracht." Dieser Einschätzung schlossen sich vor allem die „Listenneulinge“ uneingeschränkt an. „Es hat zwar Zeit und manchmal auch Nerven gekostet, sich so intensiv mit Gemeindethemen auseinanderzusetzen, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ich bin jetzt mit vielen Gegebenheiten der Gemeinde besser vertraut“, sagte etwa Christine Graus-Mallach. Und Platz-Drei-Kandidat Dr. Kurt Schwarzenbacher fügte hinzu: „Wenn man schaut, welche Allgemeinplätze von manchen Gruppierungen derzeit als Programm verkauft werden, dann dürfen wir echt stolz sein auf unsere Arbeit.“ Obwohl bei Kommunalwahlen hauptsächlich auf „bekannte Köpfe“ geschaut werde, sollten doch auch inhaltliche Unterschiede bei der Wahlentscheidung eine wichtige Rolle spielen, merkte Susanne Wustl an. „Unser Programm gibt ganz klare Auskunft, für was wir stehen und wo wir uns von anderen Gruppierungen unterscheiden“, so Wustl. „Wir brauchen das „Rad“, respektive unser Programm nicht alle sechs Jahre völlig neu erfinden, sondern können es den jeweils aktuellen Erfordernissen anpassen“, erklärte Notker Mallach. Zu acht großen Themenblöcken treffe das Programm zielgerichtete Aussagen, nämlich: Wir – die Gemeinde, Ortsentwicklung, Verkehr, Energie, Natur- und Umweltschutz, Landwirtschaft, Tourismus und Erholung und bürgerfreundliche Gemeinde. „Unser Programm verstehen wir keinesfalls nur als „Forderungskatalog“, sondern als Leitfaden für Notwendiges, Machbares und Wünschenswertes“, betonte Mallach ausdrücklich. „Warum immer zu allem „Ja“ sagen?“, so ist das Grünen-Wahlprogramm überschrieben. „Wir sagen gerne „Ja“, wenn wir davon überzeugt sind, dass die richtigen Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger getroffen werden. Aber bequeme und opportunistische Ja-Sager wollen wir auch in Zukunft nicht sein“, stellte Kurt Schwarzenbacher abschließend klar.

v.l.: Dr. Bartl Wimmer, Dr Astrid Rössler, Elisabeth Hagenauer, Sabine Wimmer, Michael Sturm, Dr. Bernhard Zimmer
Programmarbeit
Dr. Kurt Schwarzenbacher, Karin Kleinert, Dr. Notker Mallach
Geschafft! Die Programmbroschüre ist fertig.

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