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Abwasserbeseitigung der Städte Oberndorf und Laufen

Soll die gemeinsame Kläranlage in Oberndorf ertüchtigt werden oder sollen unsere Abwässer in Zukunft nach Siggerwiesen abgeleitet werden? Diese weitreichende Entscheidung beschäftigt den Stadtrat von Laufen schon längere Zeit.

Um sich vor Ort ein genaues Bild zu machen, ließen sich die Stadtratsfraktionen und weitere interessierte Ortsverbandsmitglieder der Grünen aus Oberndorf und Laufen von Ingenieur Pöschl, dem Betriebsleiter der Kläranlage des „Reinhalteverbands Oberndorf-Umgebung und Stadt Laufen“ durch die Anlage am Oberndorfer Salzachufer führen. Ingenieur Pöschl verwies auf die volle Funktionsfähigkeit und die gute Bausubstanz der Anlage.

Stadtrat Franz Eder erinnerte daran, dass die Kläranlage ein gemeinsamer Bau der Städte Oberndorf und Laufen sei und seit 1986 in Betrieb sei. Laufen habe damals die Hälfte der Baukosten übernommen. Da die Einleitung in die Oberndorfer Kläranlage bis zum Jahr 2020 rechtlich gesichert sei, solle man diese Option nutzen. Stadträtin Gerti Thoma berichtete, dass sämtliche vorliegenden Aussagen und Überprüfungen des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands für eine Ertüchtigung der Oberndorfer Kläranlage sprächen.

Die Alternative, eine Einleitung in die Großkläranlage nach Siggerwiesen brächte für die Stadt Laufen erhebliche finanzielle Unwägbarkeiten. Aber auch aus ökologischen Gesichtspunkten lehnten die Laufener Grünen die Variante der Einleitung nach Siggerwiesen ab.

Grüne Trilogie: Landratskandidat Edwin Hertlein, Bundesvorsitzende Claudia Roth und Bürgermeisterkandidat Michael Widmann
Die Stadtratsfraktionen und Mitglieder der Ortsvorstände der Grünen aus Laufen und Oberndorf bei der Besichtigung der gemeinsamen Kläranlage.

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