Unterwegs mit Landratskandidat Bartl Wimmer

Gut besuchte Betriebsbesichtigung und angeregte Diskussion im Hotel Gut Edermann

Auf reges Interesse stieß die Einladung des Teisendorfer Ortsverbandes, sich zusammen mit dem Landratskandidaten Dr. Bartl Wimmer das Hotel Gut Edermann in Holzhausen anzusehen. Etwa zwanzig Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis Berchtesgadener Land nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich bei dem gut einstündigen Rundgang  über den Hotel-  und Wellnessbetrieb. Auch die Möglichkeit, mit einem Landratskandidaten direkt ins Gespräch zu kommen, wurde gut genutzt. Dr. Wimmer stellte sich vielen Fragen und diskutierte mit  den Bürgern ausführlich über aktuelle Themen.

Nach der Begrüßung in der Hotellobby durch Hans Eisenbichler, dem stellvertretenden Sprecher des Ortsverbands Teisendorf, auf dessen Initiative die Führung zustande gekommen war, richtete Dr. Wimmer einleitende Worte an die Teilnehmer. Er sagte, er sei sehr interessiert an der Besichtigung, da er bekanntlich vor einem Hotelbau in Bischofswiesen stehe. Wie mehrfach berichtet, hat Wimmer, der sich seit 35 Jahren als Gemeinde- und Kreisrat in der Kommunalpolitik  engagiert, das ehemalige Hotel Geiger in Bischofswiesen gekauft,  auf dessen Grundstück er einen Fest- und Kulturgasthof errichten möchte. Der erfolgreiche Unternehmer, der als Facharzt für Labormedizin aus einem kleinen Augsburger Labor binnen zwanzig Jahren einen weltweit agierenden Labordienstleister namens Synlab aufbaute, hat sich inzwischen aus dem operativen Geschäft des Konzerns zurückgezogen.

In punkto Tourismus, so Wimmer,  müsse man die Strukturen, die in Berchtesgaden, Reichenhall und Teisendorf sehr unterschiedlich seien, analysieren, um dann zu sehen, in welche Richtung es künftig weitergehen könne. Auch im Hotel Gut Edermann sei man daran interessiert, dass es beständig weitergehe, dass man quasi immer im Aufbruch sei, betonte Michael Stöberl, der das Hotel seit 2013 leitet und vor allem den Wellnessbereich noch mehr ausbauen möchte. Stöberl ist ein erfahrener Physiotherapeut, der sich nach seiner aktiven Zeit als Eisschnellläufer als Verbands-Physiotherapeut verschiedener Eisschnelllauf-Nationalmannschaften einen Namen machte und unter anderem Anni Friesinger und Gunda Niemann-Stiernemann  betreute.

Das traditionsreiche Gut, das bereits in den 1920er Jahren Gästezimmer anbot, wechselte in seiner  fast 150-jährigen Geschichte mehrfach den Besitzer, seit einigen Jahren ist es inhabergeführt. Ab den 1960er Jahren war es ein Sanatorium, als „Kurhotel Seidl“ ist es sicherlich noch vielen in Erinnerung. Die jetzige Inhaberin Monika Seidenfuß-Bauernschmid stellte das Konzept des Hotels vor, das inzwischen rund 150 Mitarbeiter hat. Man setze auf eine naturgemäße und verantwortungsvolle Wirtschaftsweise, nutze beispielsweise die Abwärme der Biogasanlage vom Nachbarbauern, kaufe Lebensmittel soweit als möglich von  regionalen Erzeugern und verzichte in der Küche auf Geschmacksverstärker. „Wir gehen ein bisschen den ,grünen‘ Weg, denn das ist der Weg der Zukunft“, brachte es Seidenfuß-Bauernschmid auf den Punkt.

Bei dem Rundgang durften die Teilnehmer dann einen Blick in den großzügig gestalteten Massage- und Wellnessbereich mit diversen Saunen und Pools werfen, in eines der ansprechenden, jeweils unterschiedlich designten Zimmer und sogar - trotz abendlichen Hochbetriebs – in die Küche. Auch das sogenannte Alpinum wurde besichtigt, ein Bademantel-Restaurant, in dem Saunagäste ungestört von „normal“ bekleideten Gästen essen können. Im Anschluss bedankte sich Bartl Wimmer bei  Michael Stöberl  für die informative Hotel-Tour mit den Worten, das Gut Edermann sei für ihn nicht nur ein touristischer Vorzeigebetrieb, sondern vor allem auch ein „enkeltaugliches“ Unternehmen, das nachhaltig wirtschafte. 

Es folgte eine angeregte Diskussion mit dem Landratskandidaten, unter anderem zu Themen wie Personalführung, Mobilität, Aufenthaltsqualität für Gäste und Einheimische. Ein Teilnehmer aus Bischofswiesen wollte wissen, wie ein Verkehrskonzept für den Berchtesgadener Talkessel aussehen könnte. Wimmer sagte, ein konkreter Lösungsansatz könne sein, die unterschiedlichen Verkehrsträger besser zu verknüpfen, etwa mit einer App. Gute Beispiele dafür gebe es in Skandinavien. Außerdem brauche es den Ausbau der E-Mobilität, vor allem mit E-Bikes, sowie den Ausbau des autonomen Fahrens beispielsweise mit Kleinbussen wie es zur Zeit in einem Modellversuch in Bad Birnbach getestet würde. Auf das brisante Thema Landratsamt angesprochen, betonte Wimmer, dass die grüne Fraktion einen Neubau vor drei Jahren abgelehnt habe, aber die Mehrheit des Kreistags dafür stimmte. Immerhin habe man einen Neubau in Holzbauweise durchsetzen können. Weil der Landkreis in den Folgejahren einige Millionen für die Planung ausgegeben habe, sei es für ihn nicht einsehbar, weshalb man den Prozess nun umschmeißen solle. Es hätte ihm zufolge eine „katastrophale Außenwirkung“ wenn die Planung jetzt wieder von neuem losgehen würde. Trotz derlei nicht gerade einfachen Punkten, zu denen Wimmer klar Stellung bezog und zeigte, dass er ein Mann mit Weitblick ist, klang der Abend an der Bar in lockerer Runde gemütlich aus.

Auf reges Interesse stieß die Einladung des Teisendorfer Ortsverbandes, sich zusammen mit dem Landratskandidaten Dr. Bartl Wimmer das Hotel Gut Edermann in Holzhausen anzusehen. Etwa zwanzig Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis Berchtesgadener Land nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich bei dem gut einstündigen Rundgang  über den Hotel-  und Wellnessbetrieb. Auch die Möglichkeit, mit einem Landratskandidaten direkt ins Gespräch zu kommen, wurde gut genutzt. Dr. Wimmer stellte sich vielen Fragen und diskutierte mit  den Bürgern ausführlich über aktuelle Themen.

Nach der Begrüßung in der Hotellobby durch Hans Eisenbichler, dem stellvertretenden Sprecher des Ortsverbands Teisendorf, auf dessen Initiative die Führung zustande gekommen war, richtete Dr. Wimmer einleitende Worte an die Teilnehmer. Er sagte, er sei sehr interessiert an der Besichtigung, da er bekanntlich vor einem Hotelbau in Bischofswiesen stehe. Wie mehrfach berichtet, hat Wimmer, der sich seit 35 Jahren als Gemeinde- und Kreisrat in der Kommunalpolitik  engagiert, das ehemalige Hotel Geiger in Bischofswiesen gekauft,  auf dessen Grundstück er einen Fest- und Kulturgasthof errichten möchte. Der erfolgreiche Unternehmer, der als Facharzt für Labormedizin aus einem kleinen Augsburger Labor binnen zwanzig Jahren einen weltweit agierenden Labordienstleister namens Synlab aufbaute, hat sich inzwischen aus dem operativen Geschäft des Konzerns zurückgezogen.

In punkto Tourismus, so Wimmer,  müsse man die Strukturen, die in Berchtesgaden, Reichenhall und Teisendorf sehr unterschiedlich seien, analysieren, um dann zu sehen, in welche Richtung es künftig weitergehen könne. Auch im Hotel Gut Edermann sei man daran interessiert, dass es beständig weitergehe, dass man quasi immer im Aufbruch sei, betonte Michael Stöberl, der das Hotel seit 2013 leitet und vor allem den Wellnessbereich noch mehr ausbauen möchte. Stöberl ist ein erfahrener Physiotherapeut, der sich nach seiner aktiven Zeit als Eisschnellläufer als Verbands-Physiotherapeut verschiedener Eisschnelllauf-Nationalmannschaften einen Namen machte und unter anderem Anni Friesinger und Gunda Niemann-Stiernemann  betreute.

Das traditionsreiche Gut, das bereits in den 1920er Jahren Gästezimmer anbot, wechselte in seiner  fast 150-jährigen Geschichte mehrfach den Besitzer, seit einigen Jahren ist es inhabergeführt. Ab den 1960er Jahren war es ein Sanatorium, als „Kurhotel Seidl“ ist es sicherlich noch vielen in Erinnerung. Die jetzige Inhaberin Monika Seidenfuß-Bauernschmid stellte das Konzept des Hotels vor, das inzwischen rund 150 Mitarbeiter hat. Man setze auf eine naturgemäße und verantwortungsvolle Wirtschaftsweise, nutze beispielsweise die Abwärme der Biogasanlage vom Nachbarbauern, kaufe Lebensmittel soweit als möglich von  regionalen Erzeugern und verzichte in der Küche auf Geschmacksverstärker. „Wir gehen ein bisschen den ,grünen‘ Weg, denn das ist der Weg der Zukunft“, brachte es Seidenfuß-Bauernschmid auf den Punkt.

Bei dem Rundgang durften die Teilnehmer dann einen Blick in den großzügig gestalteten Massage- und Wellnessbereich mit diversen Saunen und Pools werfen, in eines der ansprechenden, jeweils unterschiedlich designten Zimmer und sogar - trotz abendlichen Hochbetriebs – in die Küche. Auch das sogenannte Alpinum wurde besichtigt, ein Bademantel-Restaurant, in dem Saunagäste ungestört von „normal“ bekleideten Gästen essen können. Im Anschluss bedankte sich Bartl Wimmer bei  Michael Stöberl  für die informative Hotel-Tour mit den Worten, das Gut Edermann sei für ihn nicht nur ein touristischer Vorzeigebetrieb, sondern vor allem auch ein „enkeltaugliches“ Unternehmen, das nachhaltig wirtschafte. 

Es folgte eine angeregte Diskussion mit dem Landratskandidaten, unter anderem zu Themen wie Personalführung, Mobilität, Aufenthaltsqualität für Gäste und Einheimische. Ein Teilnehmer aus Bischofswiesen wollte wissen, wie ein Verkehrskonzept für den Berchtesgadener Talkessel aussehen könnte. Wimmer sagte, ein konkreter Lösungsansatz könne sein, die unterschiedlichen Verkehrsträger besser zu verknüpfen, etwa mit einer App. Gute Beispiele dafür gebe es in Skandinavien. Außerdem brauche es den Ausbau der E-Mobilität, vor allem mit E-Bikes, sowie den Ausbau des autonomen Fahrens beispielsweise mit Kleinbussen wie es zur Zeit in einem Modellversuch in Bad Birnbach getestet würde. Auf das brisante Thema Landratsamt angesprochen, betonte Wimmer, dass die grüne Fraktion einen Neubau vor drei Jahren abgelehnt habe, aber die Mehrheit des Kreistags dafür stimmte. Immerhin habe man einen Neubau in Holzbauweise durchsetzen können. Weil der Landkreis in den Folgejahren einige Millionen für die Planung ausgegeben habe, sei es für ihn nicht einsehbar, weshalb man den Prozess nun umschmeißen solle. Es hätte ihm zufolge eine „katastrophale Außenwirkung“ wenn die Planung jetzt wieder von neuem losgehen würde. Trotz derlei nicht gerade einfachen Punkten, zu denen Wimmer klar Stellung bezog und zeigte, dass er ein Mann mit Weitblick ist, klang der Abend an der Bar in lockerer Runde gemütlich aus.

Beim Rundgang durch das Hotel Gut Edermann verfolgten die Teilnehmer interessiert die Ausführungen von Direktor Michael Stöberl (ganz rechts), links daneben Dr. Bartl Wimmer, der Landratskandidat für das Berchtesgadener Land von Bündnis 90/Die Grünen

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