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Norbert Höhn fordert Transparenz in der Politik

Er ist auf der politischen Bühne ebenso zu Hause wie auf der Brettlbühne. Diesmal verbindet Norbert Höhn beides: Allein spielt und singt er sein Vier-Personen-Stück. In „Herbergssuche 2007" schildert er seine Erlebnisse beim Bemühen um geeignete Kandidaten. Letztlich hat sich das „Anklopfen“ gelohnt, denn er und seine Mitstreiter waren erfolgreich: Neun Frauen und elf Männer aus allen Gemeindeteilen treten für die Ökologische Liste zur Wahl am 2. März an.

„Das Wirken lässt sich schon erkennen“ urteilt Höhn über die grüne Gemeinderatsarbeit. Dr. Falk Hoyer und er waren „durchaus stur und haben sich nicht unterkriegen lassen“.

Umwelttag, Jugendarbeit, Bürgersolarkraftwerk und Arbeitskreis Zukunft sind nur einige Stichworte in seiner kurzen Rückschau; neben dem „politischen Alltagsgeschäft“ und den vielen kleinen Anträgen. Man habe „Einiges umgesetzt“ und manchmal dauert es nur eine Zeit lang, bis die CSU grüne Ideen übernimmt. Mit  Stolz verweist er auf das detailierte Wahlprogramm, das man fortschreiben werde.

Norbert Höhn fordert mehr Transparenz in der Gemeindepolitik. Negativbeispiel ist für ihn der Umgang mit dem geplanten Gewerbegebiet an der B20. Solche Themen müssen öffentlich diskutiert werden. Im Übrigen ist er „strikt dagegen, dass wieder ein Stückerl Heimat kaputt gemacht wird“.

„Bei uns ist die Welt noch relativ in Ordnung“, meint Höhn, dennoch gebe es in den nächsten Jahren viel zu tun. Beim Klimaschutz muss die Gemeinde Vorbild und Vorreiter sein, die offene Jugendarbeit muss wieder belebt werden. „Der Arbeitskreis Zukunft ist spurlos verschwunden“, beklagt er und will hier neue Aktivitäten. Verkehr und Gewerbe sind weitere Themenfelder der Ökologischen Liste.

Zu dieser Liste gehören neben Bündnis 90/Die Grünen die Unabhängigen und die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP). Deren Sprecher Julian Traublinger ist froh über die Zusammenarbeit . „Ich bin zuversichtlich für die Zukunft“, meint er dazu.

Der Grüne-Kreisvorsitzende Franz Eder, der die Wahl leitet, gibt sich ebenso optimistisch: „Grüne Konzepte sind total in!“ Er betont, dass mit Norbert Höhn, Hans Weiß und Andreas Huber drei Kandidaten auch auf der grünen Kreistagsliste vertreten sind.

Die Gemeinderatskandidaten der Ökologischen Liste Saaldorf-Surheim: 1. Norbert Höhn, Gemeinderat, Lehrer - 2. Susanne Wustl, Leiterin der Stadtbücherei Freilassing - 3. Hans Weiß, Sparkassenangestellter, Kreiskassier der Grünen - 4. Hans Bamberger, Elektroing. und Projektmanager - 5. Hans Baumgartner (ÖDP), Landwirt - 6. Nicole Ebner, Angestellte und Hausfrau - 7. Julian Traublinger (ÖDP), Student - 8. Barbara Buchwinkler, Chemisch-Technische-Assistentin - 9. Andreas Huber, Projektingenieur - 10. Renate Zisler (ÖDP) Pflegedienstleiterin - 11. Matthias Seufert, Psychologe - 12. Ilona Höhn, Lehrerin - 13. Sigi Neubert (Unabhängige Liste), selbständiger Unternehmer - 14. Katharina Burgtaler, Religionslehrerin - 15. Peter Zebhauser, Metallbau - 16. Ute Schidlowski, Heilpädagogin - 17. Marianne Stüber, Ergotherapeutin  - 18. Heiko Zisler, Lehrer, Musiker - 19. Barbara Schmidt, Kaufm. Angestellte - 20. Notker Mallach,  Forstmann im Ruhestand.  

 

Bildunterschrift:

 

 

Die Spitzenkandidaten der Ökologischen Liste Saaldorf-Surheim stoßen darauf an, dass die erste Hürde geschafft ist. Von links: Hans Weiß, Hans Bamberger, Susanne Wustl, Hans Baumgartner und Norbert Höhn.                                                           Foto: Hannes Höfer

 

Ingeborg Welzmüller-Krall, Personalratsvorsitzende für die Volksschullehrer im Landkreis Berchtesgadener Land und Kreisvorsitzende des BLLV, fordert ebenso wie der grüne Spitzenkandidat für den Landtag, Sepp Daxenberger, eine längere gemeinsame Schulzeit für die Kinder.
Die Spitzenkandidaten der Ökologischen Liste Saaldorf-Surheim stoßen darauf an, dass die erste Hürde geschafft ist. Von links: Hans Weiß, Hans Bamberger, Susanne Wustl, Hans Baumgartner und Norbert Höhn.

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