Für eine lebenswerte Gemeinde: Wohnraum, Marktplatz und Klimaschutz im Fokus
Die Berchtesgadener Grünen starten mit vielen jungen Kandidierenden in die Kommunalwahl 2026 und bestätigen Iris Edenhofer als Bürgermeisterkandidatin.
Bei der Aufstellungsversammlung von Bündnis 90/Die Grünen herrschte eine konstruktive und
engagierte Atmosphäre. Nach intensiven Gesprächen und sorgfältigen Beratungen ist es
gelungen, eine Liste mit 20 Kandidierenden aufzustellen. Besonders hervorzuheben ist, dass sich
dieses Jahr besonders viele junge Menschen entschlossen haben, politisch tätig werden zu
wollen. Es ist wieder gelungen erneut eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu erreichen:
genauso viele Frauen wie Männer stellen sich zur Wahl.
Die Versammlung zeigte deutlich den Zusammenhalt und die gemeinsame Motivation, sich für die
Belange von Berchtesgaden einzusetzen. Alle Kandidaten stellten sich persönlich vor und
erläuterten ihre Motivation sich einzubringen. Kandidatin Maresa Brandner erklärte, warum
Klimaschutz vor allem aus praktischen Gründen für eine Gemeinde wichtig ist und hilft, zukünftig
Kosten zu sparen.
Im weiteren Verlauf der Aufstellungsversammlung stellte Bürgermeisterkandidatin Iris Edenhofer
ihre inhaltlichen Schwerpunkte und Zukunftspläne vor. Edenhofer hat 2 erwachsene Kinder und 4
Enkelkinder. Derzeit leitet sie nach fast 40 Jahren als Hebamme die Klinik Schönsicht, eine
Rehaklinik für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus sprach sie darüber, wie wir im Alter gut
leben können - mit wohnortnahen Angeboten, guter Pflegeinfrastruktur und einer sozialen
Umgebung, die den Zusammenhalt stärkt. Sie betonte insbesondere die Bedeutung von
bezahlbarem Wohnraum, um die Gemeinde für Familien, junge Menschen und ältere Bürgerinnen
und Bürger gleichermaßen attraktiv zu halten.
Ein weiterer zentraler Punkt ihrer Rede war die Gestaltung unseres historischen Marktes, der ein
Ort für Begegnung, Handel und kulturelle Aktivitäten sein soll. Ein gemischtes Warensortiment ist
für die Versorgung des Ortes von zentraler Bedeutung. Es sorgt dafür, dass sowohl
Bewohnerinnen und Bewohner als auch Gäste alle wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs
unkompliziert vor Ort erhalten können. Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ihr
ein vielfältiges Angebot besonders wichtig.
Auch das Thema Lebensmittelmarkt wurde angesprochen. Iris Edenhofer erläuterte die
Wichtigkeit von wohnortnaher Versorgung - ohne auf das Auto angewiesen zu sein. Sie versprach,
sich weiterhin dafür einzusetzen.
Am Ende der Versammlung wurde Iris Edenhofer von den Mitgliedern einstimmig als
Bürgermeisterkandidatin bestätigt. Die Teilnehmenden würdigten damit ihr Engagement, ihre
klaren Ziele und ihre Bereitschaft, Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde zu übernehmen.
Die Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/ Die Grünen für die nächste Legislaturperiode
sind wie folgt:
1) Iris Edenhofer (Hebamme/Klinikleitung)
2) Bartl Wimmer (Unternehmer)
3) Maresa Brandner (Nachhaltigkeitsmanagerin)
4) Simon Widmann (Biologe)
5) Andrea Grundner (Verwaltungsangestellte)
6) Martin Klocke (Lerntherapeut)
7) Louisa Widmann (Physiotherapeutin)
8) Tobias Stangaßinger (Student)
9) Barbara Ma (Musiklehrerin)
10) Jakob Palm (Gastronom)
11) Sabine Henninger (Betriebswirtin)
12) Sebastian Werner (IT-Administrator)
13) Kristina Pinter (Diätassistentin)
14) Wolfgang Schütz (Psychologe)
15) Kristina Schelle (Rentnerin)
16) Dominik Wiltsch (Elektromeister)
17) Julia Nowak (Landwirtin)
18) Franz Sturm (Steuerfachwirt)
19) Magdalena Stocker (Ärztin)
20) Manfred Leubner (Pensionär)
Ersatzkandidaten
Anton Spitzer (Datenschützer)
Miriam Wimmer (Doula)
Sylvian Schmid (Medizintechniker)
Thomas Schöbinger (Klinischer Linguist)