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Eine junge Liste für Bad Reichenhall

Erstellt von Anna Neubauer | Bad Reichenhall

Die Grünen Bad Reichenhall stellen Liste für Kommunalwahl 2026 auf mit einstimmigen Entscheidungen und klaren inhaltlichen Schwerpunkten

 

Zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2026 hat der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bad Reichenhall bei der Aufstellungsversammlung seine Kandidat*innenliste festgelegt. Unter der Leitung des einstimmig gewählten Wahlleiters Wolfgang Ehrenlechner wurde der vorgelegte Listenvorschlag in geheimer Abstimmung ohne Gegenstimme angenommen. Mit Lisa Schreyer an der Spitze präsentiert der Ortsverband ein junges Team, das sich mit klaren inhaltlichen Prioritäten für eine zukunftsfähige, soziale und ökologische Stadtentwicklung einsetzt.  

 

„Es ist unsere Aufgabe, in Bad Reichenhall jenen eine Stimme zu geben, die bislang nicht gehört werden: unserer Umwelt, Frauen, Kindern, Jugendlichen, Minderheiten.“, betonte Spitzenkandidatin Lisa Schreyer*in ihrer Rede. Die Psychologie-Studentin und Preisträgerin von Jugend forscht verwies auf die Dringlichkeit, Jugendbeteiligung zu stärken und einen Dialog zwischen Generationen voranzutreiben, der Miteinanderlernen und Voneinander-Profitieren ermöglicht. Für die Entwicklung unserer Stadt sei es unerlässlich, eine wirksame Bürger*innenbeteiligung zu etablieren:„Zukunft wird vor Ort gemacht – und sie wird jetzt gemacht. Wir brauchen eine Stadtpolitik, die nicht nur reagiert, sondern gestaltet.“ Grundlegend hierfür sei es, kommende Generationen in Entscheidungsprozessen mitzudenken und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.  „Bad Reichenhall hat das Potential, Pionierstadt für Gesundheit und Klima zu sein. Da wollen wir hin. Und dafür gibt viel zu tun. Packen wir es also gemeinsam an!"  


 

Listenplatz 2) Stadtrat Rainer Hüller, leitender Angestellter und Stadtrat, unterstrich die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanz- und Kulturpolitik. „Der zukünftige Stadtrat muss gemeinsam mit der Verwaltung auf Grund der äußerst angespannten Finanzsituation, Sparmaßnahmen umsetzen, ohne Kunst und Kultureinrichtungen auszuhungern und ohne einen großen Investitionsstau zu verursachen, der uns Jahre später auf die Füße fällt." Es fügte außerdem hinzu: "Ein zweites großes Anliegen von mir ist der Erhalt des Krankenhauses, welches wir unter keinen Umständen verlieren dürfen."  

 


Listenplatz 3) Anna Neubauer, Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und Sprecherin des Ortsverbandes. „Ich möchte mich für eine fahrradfreundlichere Stadt mit mehr Fahrradstraßen und verkehrsberuhigten Zonen einsetzten. Das ist gut für unsere Umwelt und die Gesundheit. Beides Bereiche, für die unsere Stadt steht und warum es viele Leute zur Erholung nach Reichenhall zieht. Außerdem finde ich es wichtig, Familien zu entlasten. Auch wenn die finanzielle Situation unserer Gemeinde nicht einfach ist, möchte ich mich für eine Senkung der Kitagebühren stark machen."  

 

Listenplatz 4) Tobias Werner, Sozialarbeiter. „Ich möchte mich für die Modernisierung der Sportstätten einsetzen, um die integrative Kraft des Sports zu fördern. Mir ist ein solidarisches Miteinander wichtig, das alle Generationen und Kulturen in unserer Stadt verbindet. Darüber hinaus möchte ich mich für wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit stark machen, um unsere Stadt zukunftsfähig zu gestalten."  

 

Listenplatz 5) Veronika Jetter , Universitätsdozentin und Musikpädagogin: „Das Potential von Bad Reichenhall liegt in der einmaligen Verbindung aus Natur und Kultur. Diese beiden Elemente sehe ich in unserer Innenstadt jedoch derzeit kaum repräsentiert. Um die Stadt modern, jung und attraktiv zu gestalten, müssen wir gemeinsam innovative und vernetzende Konzepte entwickeln. Die Belebung unserer Innenstadt kann uns nur gelingen, wenn wir junge Menschen dabei miteinbeziehen.“*  

 

Listenplatz 6) Ferdinand Dahmen, Kaufmann. „Leerstehende Läden und verödete Plätze sind kein Schicksal, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Fehlplanung. Wir brauchen mutige Konzepte, die Kultur, Handel und Wohnraum intelligent verknüpfen – etwa durch Zwischennutzungen, Pop-up-Kulturprojekte oder die Förderung von Genossenschaftsmodellen. Bad Reichenhall hat das Potenzial, zur Vorreiterin einer sozial-ökologischen Innenstadtpolitik zu werden, die Menschen anzieht statt vergrault.“  

 

Listenplatz 7) Christina Lauer, Projektmanagerin im Bildungsbereich. „Ich möchte mich für eine vielfältige, lebendige Gemeinschaft einsetzen, in der alle Generationen und Lebenswege ihren Platz haben. Eine Gemeinschaft, in der sich Alteingessene und Zugezogene gleichermaßen zu Hause füllen. Denn eine lebendige Stadt entsteht dort, wo Menschen verschieden sein dürfen - und trotzdem zusammenhalten.  


 

Listenplatz 8) Edwin Hertlein, Rentner  


 

Listenplatz 9) Nadine Wildt, Sozialpädagogin  


 

Listenplatz 10) Christian Sterzer, Arzt . "Als Arzt liegt mir die Gesundheit der Menschen in unserer Region besonders am Herzen. Eine starke, wohnortnahe medizinische Versorgung ist dafür unverzichtbar – vom Hausarzt bis zum Krankenhaus. Wir müssen unser lokales Krankenhaus erhalten und weiterentwickeln, um auch künftig eine gute Notfall- und Basisversorgung sicherzustellen.  
Gleichzeitig brauchen wir mehr Aufmerksamkeit für die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels. Hitzewellen, Luftverschmutzung und neue Infektionskrankheiten werden in den kommenden Jahren enorme Herausforderungen für unser Gesundheitssystem. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Gesundheitspolitik und Klimaschutz gemeinsam gedacht werden – für eine gesunde Zukunft unserer Region.    

 

Listenplatz 11) Angelika Kotz, Rentnerin  


 

Listenplatz 12) Hans-Jörg Schieder, Dipl. Ingenieur. "Ich setze mich für Ansiedlung von Dienstleistungsbetrieben und Start-Ups ein. Unsere Region braucht Menschen, die hier leben und arbeiten können. Es ist wichtig, dass alle Generationen in Reichenhall zusammenleben können und nicht für die Arbeit in die Großstadt ziehen müssen. Daher ist ein gut ausgebautes Internet in allen Ortsteilen Voraussetzung. Auch der ÖPNV ist mein Anliegen, insbesondere da ich aus Türk komme und die Busverbindung insgesamt schlecht und abends gar nicht vorhanden ist."  

 

Die Wahl der Beauftragten (Rainer Hüller als Wahlbeauftragter, Anna Neubauer als Stellvertreterin) sowie die Verteilung von Dreifachnennungen auf den vorderen Listenplätzen erfolgten ebenfalls ohne Gegenstimme.
 

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