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Systemwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe

Wir wollen ermöglichen, dass Kinder und Jugendliche in einem Umfeld leben können, in dem der Erwartungsdruck nicht ständig größer wird und sie frei leben können. Jugendliche haben dabei – obwohl sie eine sehr heterogene Gruppe sind – doch vielfach ähnliche Bedürfnisse. Junge Menschen brauchen Freiräume, um sich auszuprobieren und Unterstützung, die allen möglichst gleiche Chancen auf einen guten Start in ein gelingendes Leben geben.


Dabei orientieren wir uns am Prinzip der Sozialraumorientierung. Kinder- und Jugendhilfe darf demnach nicht isoliert betrachtet werden, sondern muss sich an den konkreten Lebenswelten der jungen Menschen ausrichten. Das bedeutet, dass wir Ressourcen vor Ort aktivieren, Netzwerke stärken und gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Familien und freien Trägern passgenaue Angebote entwickeln.


Wir sind uns der besonderen Anforderungen bewusst, die unser ländlicher Raum mit sich bringt – von Mobilität über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bis hin zu Freizeitangeboten außerhalb der wertvollen Vereinsarbeit. Deshalb wollen wir Jugendzentren, Jugendräume und mobile Angebote ausbauen und so sicherstellen, dass Jugendliche auch in kleineren Gemeinden Zugang zu Treffpunkten und Unterstützung haben.


Wir setzen uns dafür ein, dass der Landkreis im Rahmen seiner Zuständigkeit die Kinder- und Jugendhilfe konsequent weiterentwickelt und die Städte und Gemeinden im Berchtesgadener Land bei der Schaffung und Erhaltung von Angeboten für Kinder und Jugendliche und Familien unterstützt. Unser Ziel ist eine Kinder- und Jugendhilfe, die nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheidet, sondern gemeinsam mit ihnen gestaltet wird – nah an ihrem Alltag und ihren Bedürfnissen und ihren Chancen.