Bezirkstagswahl 2018

Franz Eder in den Bezirkstag

Elisabeth Hagenauer - Listenplatz 45

Franz Eder beim "Runden Tisch für Altenpflege"

Pflege ist körperlich anstrengend und psychisch belastend. Deshalb brauchen die Menschen in Pflegeberufen gute Arbeitsbedingungen und gerechten Lohn. Leider hat die große Politik in der Vergangenheit nicht gehandelt.

Man muss jetzt sehen welche Verbesserungen die Pflegestärkungs- gesetze bringen und ob und wie die Bundesregierung wegen des breiten Drucks handelt.

Gut finde ich, dass in Gesellschaft und Politik eine breitere Diskussion über den hohen Wert der Pflege begonnen hat. Eine lebenswerte Gesellschaft bräuchte eine stärkere Fixierung auf das Gemeinwohl statt auf Finanzgewinne und das Bruttoinlandsprodukt. Es steht doch schon in der Bayerischen Verfassung: “Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, der Gesundheit, der Freiheit und dem Naturschutz.“ In Wirklichkeit sind wir weit von diesem Ziel entfernt.

Pflege muss uns etwas wert sein. Wir bräuchten angemessene Bezahlung, allgemeine Tarifverträge, eine Pflegekammer und Pflegeschlüssel. Letztere hat der damalige Gesundheitsminister Seehofer leider abgeschafft. Zur Finanzierung der Mehrkosten schlagen wir seit langem die Einführung der Bürgerversicherung vor. Dass derzeit die Beiträge nur von Gehältern und Renten kommen ist ungerecht. Notwendig zur Stützung und Stärkung des Pflegesystems wären Beiträge von Selbstständigen und vor allem auch aus Kapitaleinkünften.

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Ich will die beste Förderung für unsere Jüngsten

Wir Grüne fordern keine Gratisbetreuung unserer Kinder in den Kitas, sondern flexiblere Öffnungszeiten, die den Eltern ermöglichen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Auch muss eine Kita in jeder Gemeinde eingerichtet werden, es darf nicht sein, dass die Verantwortlichen im Rathaus eine Liste privater Tagesmütter verschickt und sich damit aus der Veranwortung stehlen.

Erst wenn Kinderbetreuung die Elternbedürfnisse erfüllt, ist eine echte Wahlfreiheit gegeben.

Auch gehört dringend die Attraktivität des Erzieherberufs verbessert, dazu gehören eine kostenfreie Ausbildung und eine deutlich bessere Bezahlung.

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Verbale Entgleisung von Frau Ministerin Kaniber

Es war ein äußerst gelungener Tag, der 3. Biosphärentag im Berchtesgadener Land. Es gab vielfältige Informationen der zahlreichen engagierten  Anbieter und viele Besucher. Sie alle vereinte, dass sie Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung und damit einer guten Zukunft auch für kommende Generationen haben und sich dafür einsetzen. Sie standen für das Ziel des Tages, der Modellregion für nachhaltige Entwicklung Impulse zu verleihen und zu einem Erfolg zu führen.

Passend zum Motto des Tages befasste sich Stiftsdekan Simon Eibl in seiner Predigt mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. Herr Eibl ging auf Themen wie Umwelt- und Klimaschutz sowie soziale Ungerechtigkeit ein und dem damit verbundenen notwendigen Umdenken. Er kritisierte auch die derzeitige Flüchtlingspolitik der CSU.

Frau Staatsministerin Kaniber sprach in ihrer Rede von Nachhaltigkeit, Biodiversität und Agrarumweltprogrammen. Meines Erachtens hinkt die CSU in der realen Politik hinter diesen Zielen her, der Redenschreiber von Frau Kaniber hat seine Sache aber zweifelsfrei gut gemacht. Zum Eklat kam es als Frau Kaniber von ihrem Konzept abwich. An Herrn Eibl gewandt verstieg sie sich zu folgenden Worten: „Herr Eibl, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“ und „wer Mitarbeiter so behandelt wie sie, dass diese weinend den Arbeitsplatz verlassen ...“. Frau Kaniber spielte damit auf eine kircheninterne Angelegenheit an, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hat. Es ging der Ministerin offensichtlich darum Herrn Eibl bloßzustellen und ihn zu diffamieren.

Viele Zuhörer waren geschockt über diese Entgleisung. Manche sprachen Frau Kaniber auch direkt auf ihr Fehlverhalten an. Ich bin froh, dass wir in Laufen einen Pfarrer haben, der Mitmenschlichkeit und christliche Tugenden predigt und einfordert. Meines Erachtens setzt sich Herr Stiftsdekan Eibl in besonders engagierter Weise für die Ziele einer zeitgemäßen Kirche ein, die im Unterschied zu vergangenen Zeiten verantwortungsvolles Handeln im Diesseits fordert. Herr Eibl predigt von moralischem Verhalten und christlichen Werten und liegt damit auf einer Linie mit Papst Franziskus.

Von einer Ministerin erwarte ich statt persönlicher unqualifizierter Angriffe, dass sie ihre Politik nach christlichen, sozialen Zielen ausrichtet.

Ich will eine Gesellschaft,

die Barrieren überwindet !
 

Bayern ist ein Land mit hoher Lebensqualität. Wir Grüne wollen Strukturen schaffen, die allen Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der hohen Lebensqualität in Bayern ermöglichen.

 

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die Barrieren überwindet und die die Teilhabe aller garantiert.

  • Wir stehen für die konsequente Umsetzung der in der UN-Konvention garantierten Rechte für Menschen mit Behinderung.
  • Wir setzen uns ein für eine menschenwürdige Pflege und eine angemessene    Grundsicherung im Alter.
  • Wir setzen uns ein für eine bessere psychiatrische und neurologische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
  • Wir setzen uns ein für eine bessere Versorgung von Geflüchteten
  • Wir stehen für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz.

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