Erstellt von Dr. Bernhard Zimmer, Gemeinderat | |   Kreisverband

Wertstoffhof - Grüne fordern bessere Öffnungszeiten

Leider soll, wenn es nach dem Willen des Bürgermeisters geht am Wertstoffhof in Piding erst einmal alles beim Alten bleiben. Wir Grüne fordern schon lange bessere Öffnungszeiten und einen Ausbau, um die Bürgerinnen und Bürgern beim Trennen und Entsorgen bestmöglich zu unterstützen.

Gut organisierte kommunale Wertstoffhöfe leisten einen wesentlichen Beitrag leisten, wenn es darum geht Wertstoffe aus aussortierten Gütern und Produkten zurückzugewinnen. Die sortenreine Sammlung ist das Eine und eine gute möglichst barrierefreie Erreichbarkeit der kommunalen Sammelstellen ist das Andere.

Der Wertstoffhof in Piding liegt zentral, bietet kurze Wege für die Bürgerinnen und Bürger. Was die Öffnungszeiten sowie die Annahmemöglichkeiten angeht schneidet Piding im landkreisweiten Vergleich aber sehr schlecht ab. Ab 1.4.2019 hat der Landkreis, im Rahmen des neuen Abfallwirtschaftskonzept auch die Wertstoffhöfe übernommen, es soll aber noch bis 2021 dauern bis sich etwas ändert. Die Grünen werden sich, mit Kreisrat Dr. Bernhard Zimmer aktiv dafür einsetzen, dass sich die Situation schneller verbessert. Wer illegale und höchst problematische Müllablagerungen in der Landschaft vermeiden will, der muss Angebote schaffen. Wiederverwendung, Wiederverwertung gelingt dort besonders gut, wo die Kommunen gute Angebote schaffen. Bernhard Zimmer verweist gerne auf den Landkreis Fürstenfeldbruck, die seit Jahrzehnten zeigen wie es geht und deshalb auch nicht dem Dualen System (gelber Sack) nicht betreten mussten.

"Urban mining" ist das Zauberwort, alles was heute von den Bürgerinnen und Bürgern als "Müll" in den Wertstoffhöfen abgegeben wird, wird dort automatisch zur potenziellen Rohstoffquelle. Bislang lag die Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Landkreis BGL in der vollen Verantwortung der einzelnen Gemeinde, das ist seit 1.4.2019 glücklicherweise nicht mehr so. Die Grünen hatten im Kreis die Rückdelegation ebenso wie die Einführung der Biotonne über viele Jahre, Jahrzehnte gefordert. Für alle Pidingerinnen und Pidinger bedeutet das eine Verbesserung, auch preislich, und für die Gemeindeverwaltung eine deutliche Entlastung. Der erste Schritt ist getan, nun heißt es dranbleiben und den Service für Piding zu verbessern. Kreislaufwirtschaft braucht einen politischen Willen, gute Ideen und gute Angebote für die Bürgerinnen und Bürger.

 

 

Am Wertstoffhof in Piding ist sehr viel Verbesserungspotenzial.

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