Erstellt von Dr. Bernhard Zimmer | |   Piding

Raser in Piding

Es wird zu schnell gefahren innerorts in Piding. Seit einem Jahr wird geblitzt und das ergebnis lässt nur eine Entscheidung zu: Beitritt der Gemeinde Piding zum Zweckverband.

"Abzocke" wurde den Pidinger Grünen vorgeworfen, als sie im März 2016 den Antrag einbrachten dem Zweckverband „KVÜ-Südostbayern“ beizutreten, um für mehr Sicherheit auf unseren Schulwegen zu sorgen. Es fand sich, nach intensiver Diskussion eine Mehrheit für eine einjährige Probephase und nun wurde ein erster Bericht vorgelegt. Im Juli läuft die Regelung aus, wenn die Gemeinde nicht Mitglied wird. Das bisherige Ergebnis zeigt: dort wo die meisten Menschen... gefährdet sind, wo die Geschwindigkeit deshalb auf 30 begrenzt wurde genau dort wird am häufigsten zu schnell gefahren. Teilweise waren über 20% der Fahrzeuge zu schnell, dort wo unsere Schulkinder unterwegs sind und zu Zeiten wenn unsere Schulkinder unterwegs sind.

Diejenigen, die jetzt, nach einem Probebetrieb ein eventuelles Defizit nutzen wollen, um den Ausstieg aus der kommunalen Verkehrsüberwachung einzuläuten, müssten sich fragen lassen, ob es ihnen nur um Abzocke geht oder doch die Verkehrssicherheit höher zu bewerten ist. Wir dürfen also auf den Beschlussvorschlag und die Diskussion im Mai, wenn sich der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung entscheiden muss gespannt sein.

Raser in der 30er Zone zu erwischen soll Abzocke sein?

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