Erstellt von Wolfgang Fieweger | |   Freilassing

Carsharing ein soziales Modell für Freilassing

"Carsharing ist eine wichtige Ergänzung im Umweltverbund ÖPNV (Öffentlicher-Personen-Nah-Verkehr), und zur allgemeinen Fortbewegung" erläuterte der Sprecher der grünen Carsharing Arbeitsgemeinschaft, Ferdinand von Tüllenburg.

Er verwies auf bereits vorhandene Modelle in Laufen, Traunstein, Waging oder Heroldsberg, die von der Arbeitsgruppe näher betrachtet wurden. Was alle diese Projekte vereint,  ist eine Reduzierung der Zweitwagen und eine Verringerung des Parkdrucks. Bis zu 70 Fahrzeuge könne ein Carsharing Auto ersetzen, wie Studien belegen. Wer sich an einem solchen Projekt beteilige, verändere auch sein Mobilitätsverhalten und reduziere seine Autofahrten. Das sei nicht nur für den Klimaschutz von Vorteil, sonder entlaste auch Geringverdiener, da sie kein eigenes Fahrzeug oder Zweitauto vorhalten müssten. Carsharing sei ein wichtiges Instrument, das Bürgern ermögliche, umweltfreundlich mobil zu sein.

" Vor allem im ländlichen Raum sind Zweitautos oft dem weitgehend fehlenden ÖPNV geschuldet", so Tüllenburg.  Für Pendler sei diese Form der Mobilität weniger geeignet räumte er ein, aber durchaus für Touristen eine interessante Alternative. Die Arbeitsgemeinschaft werde weiter am den Ziel arbeiten, auch in Freilassing ein Carsharing Projekt zu starten. Fragen nach Antriebsart, Betreiber- oder Finanzierungsmodell, aber auch der Standortfrage werden demnächst erörtert. Interessierte Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. 

 

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