Den Herausforderungen stellen
Die größte Herausforderung seit Bestehen des Ortsverbandes war der Widerstand gegen die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 1992. Mit Hilfe einer über 300 Mitglieder starken Bürgerinitiative, deren Vorstand von den Grünen dominiert war, konnte damals über mehrere Jahre hinweg ein ernormer Druck auf die Entscheidungsträger ausgeübt werden. Wie ernst der Widerstand genommen wurde, zeigten die fortwährenden Schikanen seitens der Betreiber der Bewerbung. Auch mehrere Gerichtsverfahren gegen die Vorstandsmitglieder und die überzogene polizeiliche Präsenz gegen die Aktivisten konnten den Widerstand jedoch nicht brechen.
Eine Broschüre in 4 Sprachen mit einer Richtigstellung der wahren Verhältnisse in Berchtesgaden wurde an alle Mitglieder des IOC verteilt. Höhepunkt war eine Demonstration bei der IOC-Sitzung in Lausanne, bei der die Bewerbung Berchtesgadens vom damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß offiziell vorgestellt wurde. Das Interesse der Presse war gewaltig. Interviews wurden am laufenden Band in mehreren Sprachen gegeben. Bei der Abstimmung erhielt Berchtesgaden das schlechteste Ergebnis aller Kandidaten. Der Vorsitzende der Bewerbergemeinschaft Michael Dyckerhoff mußte danach als Kurdirektor zurücktreten.
Ein wichtiges politisches Ziel
Die Ablösung der Kirchturmpolitik innerhalb der einzelnen Gemeinden und Gemeindeteile. Nur gemeinsam können die großen gemeindeübergreifenden Probleme und Zukunftsprobleme bewältigt werden. Der Integrationsgedanke drückt sich in der Namensgebung "Berchtesgadener Tal" aus.
Reinhold Messner auf der Stubenalm: Grüne fordern Umbau der Agrarsubventionen
Der Grünen-Europaabgeordnete Reinhold Messner setzt sich für einen Umbau der Agrarsubventionen ein. Anläßlich einer Almbegehung in Berchtesgaden zu den Themen Perspektiven der Almwirtschaft, Direktvermarktung, Biospährenreservat, sowie Landwirtschaft und Tourismus erinnert der Südtiroler an die unsinnige gegenwärtige Subventionspraxis. Weiter.

