Bildungspolitik

Den Ausbau der Kinderbetreuung und eine gute vorschulische Bildung halten wir für ganz besonders wichtig.

Wir setzen uns ein für die Schule am Ort und längeres gemeinsames Lernen. Wir wollen eine Schule, die leistungsorientiert und sozial gerecht ist. Das Kind und seine individuelle Förderung steht im Mittelpunkt. Es kann sich in einer mindestens sechsjährigen gemeinsamen Schulzeit in seiner Gemeinschaft entwickeln.
Dazu brauchen wir mehr Geld für mehr LehrerInnen, für kleinere Klassen und bessere individuelle Förderung. Den in der Grundschule beginnenden Auslesedruck zum Schaden von Kindern, Eltern, Lehrern und der ganzen Gesellschaft lehnen wir ab.
Wir setzen uns ein für die Schule vor Ort, in der Kinder in ihrer gewohnten Umgebung am besten und sichersten betreut werden. Die Schließungen von kleinen Grundschulen und von Teilhauptschulen gehen zu Lasten der Kinder. Darüber hinaus verursachen unnötige Schülertransporte und leer stehende Schulhäuser hohe Kosten für die Gemeinden. Das Geld sollte in die Bildung selbst und nicht in Fahrten und Schulhausbauten investiert werden.
Büchergeld und Studiengebühren lehnen wir ab. Bildung ist Ländersache. Ein reicher Staat wie Bayern sollte jedem unabhängig vom sozialen Status und unabhängig vom Geldbeutel der Eltern bestmögliche Bildung bieten.