15.04.2012, 14:40 Uhr

Die Grünen als Fahrrad-Motor in Laufen

Laufen. (al) Ein Motor ist eine Maschine, die etwas antreibt. Natürlich sind die Grünen in Laufen kein Motor im Sinne einer Maschine, aber sie treiben die Stadtregierung dazu an, die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern. Darin sind sie fast schon ein Perpetuum Mobile, das ohne Ende darauf hinweist dass Verbesserungen nötig und machbar sind.

Laufen. (al) Ein Motor ist eine Maschine, die etwas antreibt.  Natürlich sind die Grünen in Laufen kein Motor im Sinne einer Maschine, aber sie treiben die Stadtregierung dazu an, die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern.  Darin sind sie fast schon ein Perpetuum Mobile, das ohne Ende darauf hinweist dass Verbesserungen nötig und machbar sind.  Kürzlich hatten sie, zusammen mit Vertreterinnen der AOK, sowie eines lokalen Fahrradhändlers Info-Stände auf dem Marienplatz aufgebaut um Passanten sowohl auf die gesundheitlichen als auch verkehrsentlastenden Vorteile des Fahrradfahrens aufmerksam zu machen.

Sie hätten die Zeit nicht besser wählen können als diesen Samstag-Morgen, um zu zeigen, wie viel Verkehrsentlastung es bringen könnte, wenn mehr Menschen, statt mit ihren Autos, mit Fahrrädern in der Laufener Altstadt unterwegs wären.  Für Autos gab es lange Wartezeiten in beiden Richtungen beim oberen Stadttor und auch auf der Länderbrücke ging es höchstens im Schritttempo voran.  Während sich der Autoverkehr im Schneckentempo dahin quälte schlüpften Fahrradfahrer mühelos durch die Nadelöhre der Altstadt.  Schon seit 2007 bemühen sich die Laufener Grünen um eine bessere Beschilderung für den Radweg vom Sportplatz bis zum Osinger Wald, die viel dazu beitragen könnte Radfahrer sicher und effizient durch das Stadtgebiet zu lotsen.  Wie 2. Bürgermeister Franz Eder und die Stadträte Herbert Fial und Georg Linner sagten, seien zwar Bürgermeister und die Stadträte der anderen Fraktionen prinzipiell ebenfalls für dieses Vorhaben, geschehen sei aber noch sehr wenig.

Jedenfalls freuten sich die Grünen bei ihrer Aktion auf dem Marienplatz über die Teilnahme der AOK, die eine eigene Initiative gestartet hat, die vom 1. Juni bis zum 31. August läuft und bei der Leute, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, schöne Preise gewinnen können.  Auch der Laufener Fahrradhändler der an der Aktion der Grünen teilgenommen hat, offerierte einen kostenlosen Fahrrad-Check und Probefahrten mit einem Elektrobike.

Insbesondere war es aber der Zuspruch der Passanten, der, wie Eder, Fial, Linner, der Ortsvorsitzende Christian Demmelmeier und der frühere Stadtrat Peter Schauer beteuerten, zeigte dass sie mit ihren Bemühungen für eine bessere Infrastruktur für FahrradfahrerInnen zur Verkehrs- und Luftentlastung der Stadt beitragen können und außerdem noch zur Fitness der BürgerInnen, die natürlich auch bei der AOK Aktion „Radeln Sie zur Arbeit“ im Vordergrund steht.  Nähere Informationen zur AOK Aktion gibt es unter der Internet Adresse; www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de, sowie bei der AOK Geschäftsstelle.

Zusammen mit der AOK und einem lokalen Fahrradhändler hatten die Laufener Grünen kürzlich einen Infostand auf dem Marienplatz um das zur Arbeit fahren mit dem Fahrrad und die gesundheitsfördernden und verkehrsentlastenden Effekte dabei zu betonen.

Sie wollten damit auch den Laufener Stadtrat dazu aufrufen die Beschilderung und Infrastruktur für Fahrradfahrer zu verbessern, wie von den Grünen schon seit 2007 gefordert. Fotos: Alois Albrecht

Kategorie: Infrastruktur, Laufen, Nachhaltigkeit, Umwelt