02.02.2014, 18:44 Uhr

Pidinger Werkstätten: Prädikat besonders wertvoll

Auf unsere Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL, eine anerkannte Werkstätte für behinderte Menschen (WfbM) können wir zurecht stolz sein.

Als sozialer Betrieb mit Aufgaben der Betreuung und Förderung bewegen sich die Pidinger Werkstätten in einem schwierigen Umfeld und stöhnen zu recht über die zunehmende Bürokratie. Alle sprechen neuerdings von Inklusion, aber die Pidinger Werkstätten sind unverzichtbar. Echte Inklusionsansätze scheitern auch heute noch häufig an der Finanzierung oder noch schlimmer an den sich widersprechenden Regularien.

Die Lage des Betriebes im Ort, Hirschloh 1-3, zeigt es deutlich: damals bei der Auswahl des Standortes hatte man mit Integration und Inklusion noch nicht viel am Hut hatte und erklärt die Ortsrandlage. Dies rächt sich heute, denn in punkto Anbindung an die B20 und den ÖPNV ist noch viel im argen und hohe Kosten sind die Folge.

Besonders gefährlich ist die Zufahrt von der B20, neuere angepasste Planungen des Straßenbauamtes liegen vor, aber wer bremst eigentlich bei der Umsetzung?

Das ist eine der Fragen, die die Pidinger Grünen bei ihrem Besuch mitgenommen haben und wo sie Antworten einfordern werden.

Volle Unterstützung sicherten die Pidinger Grünen den Menschen in den Werkstätten im Kampf gegen die sogenannte "Nordumfahrung" der A8 zu, denn der Ortsteil Bichlbruck und im besonderen die Pidinger Werkstätten würden endgültig von Piding abgeschnitten - eine schreckliche Vorstellung für die Menschen vor Ort.

Bei einem Rundgang durch die Werkstätten konnten sich die angehenden Kommunalpolitiker davon überzeugen, dass die Pidinger Werkstätten nicht nur einer der größten Arbeitgeber sind, sondern auch durch ein besonders vielfältiges Dienstleistungsangebot als zuverlässiger Partner vieler regionaler Betriebe hervorstechen.

Ein echter Leitbetrieb der Gemeinde.

Von: Bernhard Zimmer

Pidinger Grünen trafen sich zum Erfahrungsaustausch in den Pidinger Werkstätten

Kategorie: Kreisverband, Piding